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Berufliche Integration

Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zahlt sich aus.

Die Fachkräfte für berufliche Integration behinderter Menschen (BiB) in Hessen vermitteln und begleiten Menschen mit Behinderung aus den Werkstätten in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Zum Beispiel:

  • Industriebetriebe
  • Handwerksbetriebe
  • Dienstleistungsunternehmen
  • öffentliche Betriebe und Einrichtungen

Informationen für Interessierte

Der Fachdient für Integration in Betrieben sucht für Sie einen Betrieb aus und kümmert sich um alles. Und so funktioniert das 4-Stufen-Model zum Erfolg:

Verbesserung der Vermittlungschancen durch Aus- und Weiterbildung.

Das bedeutet, Sie erhalten eine

  • berufliche Qualifizierung im Berufsbildungsbereich
  • berufsbildende Maßnahmen im Arbeitsbereich der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM)

Vom Fachdienst (FBI) werden diese internen und externen Bildungs- u. Qualifizierungs-angebote organisiert und durchgeführt.

  • Arbeitgeber und Arbeitsnehmen lernen sich gegenseitig kennen.
  • Sie erfahren alles über die Arbeitsbedingungen.
  • Wenn alle zufrieden sind, kann ein Praktikum bis zu 3 Monate durchgeführt werden.

In dieser Zeit können beide feststellen, ob

  • die Arbeit und Aufgaben erledigt werden können.
  • die Praktikantin/der Praktikant  für den Betrieb und die Aufgaben geeignet ist.

Dafür ist ein Betriebspraktikum da. Es bietet Ihnen die Möglichkeit zu erkennen, ob der Arbeitsplatz und die Aufgaben Ihren Wünschen und Interessen entsprechen, und ob Sie den Anforderungen gewachsen sind.

Wenn alles passt und Sie sich entschlossen haben, beginnt die Integration innerhalb der Firma, unter dem verlängerten Dach der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM).
Das heißt, die Werkstatt bleibt für Sie zuständig.

Die WfbM und der Arbeitgeber/Beschäftigungsgeber schließen einen Vertrag.
Die Praktikantin/der Praktikant  bleibt Beschäftigte/r der WfbM und kann jederzeit in die Werkstatt zurückkommen.
Der Arbeitgeber/Beschäftigungsgeber zahlt den Lohn an die WfbM und die WfbM an die Praktikantin/den Praktikanten.

Die Begleitung wird im Betrieb durch eine Ansprechpartnerin/einen Ansprechpartner
Sicher gestellt und die Betreuung übernimmt der Fachdienst (BiB) der WfbM.

Ziel: Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt

Sie fühlen sich wohl und die Arbeit in dem Betrieb macht Ihnen Freude.
Dann schließen Sie im nächsten Schritt einen Vertag mit dem Betrieb (allgemeiner Arbeitsmarkt) ab.

Sie sind jetzt kein Praktikant mehr. Sie scheiden aus der WfbM aus.

Der Fachdienst für betriebliche Integration ist aber auch weiterhin für Sie da und betreut sie in allen Fragen.

Informationen für Arbeitgeber

Wir suchen Arbeitgeber, die einem Menschen mit Behinderung  eine Beschäftigung in ihrem Betrieb anbieten möchten.

  • Sie erhalten eine motivierte und leistungsfähige Arbeitskraft
  • Wir unterstützen Sie bei der Erfüllung Ihrer Beschäftigungspflicht und reduzieren damit Ihre Ausgleichsabgabe
  • Wir minimieren das Risiko einer Fehlbesetzung
  • Wir können Sie umfassend beraten
  • Sie können den Bewerber probeweise beschäftigen
  • Wir bieten Unterstützung bei der Einarbeitung
  • Wir haben viel Erfahrung von der Sie profitieren können
  • Wir können Sie über Fördermöglichkeiten beraten
  • Sozial engagierte Personalverantwortlichkeit, die sich auszahlt

Die Lebenshilfe Limburg gemeinnützige GmbH ist eine anerkannte Werkstatt gemäß § 142 Sozialgesetzbuch IX.                            
Bei Auftragsvergabe können nach § 140 des Sozialgesetzbuches IX  50 % der im Rechnungsbetrag enthaltenen Arbeitsleistungen durch Werkstattbeschäftigte bei der gesetzlichen Ausgleichsabgabe in Abzug gebracht werden.

Pflichtplätze sind der rechnerische Anteil an Arbeitsplätzen, die der Arbeit-geber nach der Beschäftigungspflicht mit schwerbehinderten  Menschen besetzen muss. Die Berechnung der Pflichtplätze ist in § 74 SGB IX geregelt.

Ab dem 01.01.2016 beträgt die Höhe der Ausgleichsabgabe je unbesetztem Pflichtplatz:

125 Euro bei einer Beschäftigungsquote von 3 % bis weniger als 5 %    
220 Euro bei einer Beschäftigungsquote von 2 % bis weniger als 3 %
320 Euro bei einer Beschäftigungsquote von weniger als 2 %

Ansprechpartner Betriebsintegrierte Beschäftigung

Wenn Sie ein persönliches Gespräch wünschen oder Fragen an uns haben, wenden Sie sich bitte an

Silke Zander (Fachkraft berufliche Integration)
Wiesbadener Straße 15
65549 Limburg

Tel.: 06431 – 993 1901
Fax: 06431 - 993242

s.zander(at)lebenshilfe-ldz.de