Tagesförderstätten

Die Betreuung und Förderung in den Tagesförderstätten dient der sozialen Rehabilitation nicht werkstattfähiger Menschen mit Behinderungen.

Ziel der Tagesförderstätten ist es, die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, sie zu sichern und den Menschen mit Behinderung soweit wie möglich unabhängig von Pflege zu machen.

Das Angebot richtet sich an geistig behinderte Personen aus dem Einzugsgebiet.

In die Tagesförderstätten können Menschen aufgenommen werden, wenn es die Art und Schwere der Behinderung und die sich daraus ergebende Leistungsminderung erfordern, und wenn der besondere Betreuungs- und Pflegebedarf eine Förderung im Berufsbildungs- oder Arbeitsbereich der Werkstatt nicht oder nicht mehr zulässt.

Grundsätzlich ist bei Aufnahme in die Tagesförderstätten der Wunsch zur Aufnahme, bzw. das Interesse des Betreuten und ggf. des gesetzlich bestellten Betreuers ausschlaggebend. Die Aufnahme basiert auf der freiwilligen Entscheidung des Betreuten und ist ohne Zustimmung nicht möglich.

Ziel der Betreuung ist eine ganzheitliche Förderung der Persönlichkeit. Es werden Hilfen angeboten, um Fähigkeiten in lebenspraktischen Bereichen wieder zu gewinnen, zu erhalten oder weiterzuentwickeln. Die Betreuung in der Tagesförderstätte wird langfristig ermöglicht und orientiert sich an der persönlichen Lebensentwicklung.

Die Zusammenarbeit mit Eltern und/oder BetreuerInnen ist ein wesentliches Element in der Betreuungs- und Förderarbeit. Voraussetzung zur sinnvollen Betreuung und Förderung ist die Arbeit in Kleingruppen.