Berufliche Bildung

Förderung stellt einen dynamischen Prozess kontinuierlicher Entwicklung dar. Sie wird durch Anleitung, Betreuung, Begleitung und Bildung realisiert.

Der Eingangs- und Berufsbildungsbereich ist ein separater Fachbereich mit speziell für die berufliche Bildung ausgestatteten Schulungs- und Werkräumen. Zudem besteht die Möglichkeit der praktischen Erfahrungssammlung auf begleiteten Praktikumsplätzen in den Arbeitsbereichen der Werkstätten und für geeignete Teilnehmer auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Im Eingangsverfahren werden die persönlichen Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten für den Prozess der Berufs- und Arbeitsförderung sowie der Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung ermittelt. Anerkannte Testverfahren, wie zum Beispiel die hamet e bzw. hamet 2 Testverfahren werden eingesetzt.

Im Grundkurs werden Fertigkeiten sowie Grundkenntnisse verschiedener Arbeitsabläufe vermittelt, darunter manuelle Fertigkeiten im Umgang mit verschiedenen Werkstoffen und Werkzeugen und Grundkenntnisse über Werkstoffe und Werkzeuge. Im Aufbaukurs werden die Kenntnisse vertieft und Fertigkeiten mit höherem Schwierigkeitsgrad, insbesondere im Umgang mit Maschinen, erworben.
Die Förderung durch Qualifizierungsmodule und die Gruppen- und Einzelförderung während des Grund- und Aufbaukurses umfassen das Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Arbeitsausübung, die Vermittlung von Wissen und Einsichten, das Erreichen sozialer Lernziele und dadurch das Erlangen sozialer Kompetenzen.

Anhand der fundierten, prozesshaften, dialogorientierten beruflichen Bildung über 24 Monate soll der Maßnahmeteilnehmer in seiner personalen, lebenspraktischen und beruflichen Entwicklung soweit qualifiziert werden, dass eine geeignete Arbeitsmöglichkeit innerhalb oder außerhalb der WfbM angestrebt und umgesetzt werden kann.

Hierzu wird eine konkrete Entwicklungsplanung über die Fortführung der weiteren beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen erstellt.

Die schulische Bildung wird nach der gesetzlichen Berufsschulpflicht im wöchentlichen Unterricht in den zuständigen Berufsschulen durchgeführt.
Praktika im Arbeitsbereich der Werkstatt und für geeignete Teilnehmer außerhalb der Werkstatt, zur Vorbereitung oder Integration auf einen Arbeits- oder Beschäftigungsplatz oder eines weiterführenden Werker-Bildungsgangeswerden angeboten bzw. vermittelt.

Der Soziale Dienst der Werkstatt steht für die Beratung und soziale Begleitung der Teilnehmer zur Verfügung. Für geeignete Teilnehmer wird die Fachkraft für berufliche Integration hinzugezogen. Darüber hinaus können die Teilnehmer die verschiedenen Neigungsgruppen und Sportangebote nutzen.

Flyer "Integrationsinitiative"